Madita Tietgen
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Ich bin Madita. Und ich schreibe Geschichten, die berühren.

Wenngleich meine Familie aus Norddeutschland stammt, wurde ich 1995 als Jüngste von sechs Geschwistern in München geboren. Dort habe ich auch Kulturjournalismus studiert und dabei Praktika bei der Welt in Berlin und beim ZDF in New York absolviert. Mein Auslandssemester in Dublin hat meine Liebe zur grünen Insel geweckt, woraus letztlich meine erste Buchidee und später eine ganze Buchreihe entstand: Irland – Von Cider bis Liebe.

Erfahre hier mehr über meinen Weg hin zum Autorinnendasein!

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Wie alles begann

Mein Weg zum Schreiben

2002

Bücher werden mein Zufluchtsort

Kaum, dass ich flüssig lesen konnte, wurden Bücher mein ganz persönlicher Rückzugsort. Wann immer ich lese, verweilen meine Gedanken auch abseits der Bücher bei den Protagonisten, der Story und den Emotionen, die sie in mir wecken.

2011

Vom Lesen zum ersten Kapitel

Mit 16 gehörten vor allem Autorinnen wie Sophie Kinsella und Susan Elizabeth Phillips zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen. Zum ersten Mal regte sich in mir der Wunsch, selbst solche Geschichten zu schreiben. Ich setzte mich tatsächlich hin und verfasste ein erstes Kapitel, merkte aber bald, das war nicht ausgereift. Da fehlte noch irgendetwas, damit es sich richtig anfühlte.

2012

Der Schockmoment

Mein Sommer mit 17 fing mit einer Nachricht an, die mich zunächst vollkommen aus der Bahn warf, denn bei mir wurde Multiple Sklerose diagnostiziert. Mein Verstand schaltete auf Kampfmodus: Jetzt erst recht!

2013

Schreiben wird auf gewisse Weise mein Beruf

Nach dem Abitur studierte ich Kulturjournalismus. Schnell wurde deutlich: Reportagen sind mein Ding. Bilder, Emotionen, Schicksale – darüber wollte ich am liebsten endlos lange Texte schreiben.

2016

Mein Leben wird zur Titelstory

Während eines Praktikums bei der Welt in Berlin bekam ich die Gelegenheit, über meine eigene Familie zu schreiben. Wie war das Leben als Kind einer achtköpfigen Familie? Das Essay landete kurzerhand auf der Titelseite. Meine erste Titelstory – von mir über mich.

2017

Bye bye, Journalismus

Nach dem Studium fing ich als Redakteurin in einer Münchener Kommunikationsagentur an. Ich mochte die vorherige Arbeit als Journalistin, war aber inzwischen ein wenig desillusioniert. Zu häufig wurden Geschichten nur nach Klicks bewertet, mit reißerischen Zeilen versehen und dort, wo noch echte Stories geschrieben wurden, war es schwer, einen Job zu bekommen. Deshalb der Wechsel in die Kommunikationsbranche.

2018

Wenn der Schmerz Überhand nimmt

Im Sommer 2018 dominierten starke Schmerzen meinen Körper. Die Ursache? Lange unbekannt. In einer Schmerzklinik schließlich die Erkenntnis. Ich wurde fünf Jahre fälschlicherweise auf MS behandelt. Die neue endgültige Diagnose: psychosomatisch bedingte Fibromyalgie. Erleichterung, Schock und das Wissen, ich habe es in der Hand meinen Schmerzen beizukommen.

2019

Jetzt bin ich dran

Nach der Klinik begann für mich der lange intensive Weg der Psycho- und Schmerztherapie. Ich kämpfte mich zurück ins Leben und lernte, meiner Seele und meinem Körper zuzuhören und ihren Bedürfnissen nachzukommen.

2020

Ein Sommer in Schweden und zwei Irland-Romane

Ein Dreivierteljahr später nahm ich mir eine dreimonatige Auszeit von meinem Job, reiste allein nach Schweden und lebte in einem einsamen roten Holzhaus im Wald oberhalb eines Sees. Es dauerte drei Wochen bis mein Körper runterfuhr und lernte sich zu entspannen. Dann fing ich an zu schreiben und bemerkte, dass das der seelische Ausgleich war, den ich immer gebraucht, aber nie gefunden habe. Innerhalb von nur sechs Wochen entstanden „Apfelfieber" und „Zimtfieber".

2021

Vom Debüt zum ersten Verlag

Ich veröffentlichte „Zimtfieber" ein Jahr später im Selfpublishing. Ohne professionelles Cover, Lektorat, Korrektorat oder einer Ahnung, wie die Buchbranche funktioniert. Kurz darauf unterschrieb ich meinen ersten Buchvertrag beim Zeilenfluss Verlag in München. Die Irland-Reihe fand damit ein Zuhause und im Januar 2022 wurden sowohl „Apfelfieber" als auch „Zimtfieber" im Verlag veröffentlicht.

2023

Verlag oder Selfpublishing? Beides!

Die Irland-Reihe traf einen Nerv bei der Leserschaft und so führte ich die Reihe mit viel Liebe fort. Im Mai veröffentlichte ich mit „Himbeerfieber" Band 5 der Reihe und verarbeitete darin meine eigene (fälschliche) MS-Diagnose. Gleichzeitig ging ich zurück ins Selfpublishing und startete meine Reihe „Schweden im Herzen". tolino media wählte „Mittsommersterne" für das Lieblingsbuch-Projekt aus und damit lag erstmals ein Taschenbuch von mir im stationären Buchhandel aus.

2024

Der Schritt, der nie geplant war

Ich arbeitete hart an meiner Autorinnenkarriere, widmete der Arbeit wahnsinnig viel Zeit und feierte Erfolge auf den eBook-Bestsellerlisten. Es wurde Zeit, das Romanschreiben endgültig zu meinem Beruf zu machen. Und so verabschiedete ich mich zu Beginn des Jahres von der Kommunikationsagentur und wurde Vollzeitautorin.

Ende des Jahres kam schließlich ein überraschendes Angebot: Ich durfte für everlove (Piper) mein New-Adult-Debüt schreiben. Ein spannendes Experiment und mein erster Vertrag mit einem großen Publikumsverlag.

2025

Die Erfüllung eines großen Traums

Kurz nach der Veröffentlichung bei everlove rückte mein größtes Ziel nicht nur in greifbare Nähe, sondern wurde Realität. Ich überzeugte den Heyne Verlag in München von einer dreiteiligen Liebesroman-Reihe, die bereits 2026 erscheinen sollte. Sportlich, aber machbar.

2026

Und jetzt?

Im April 2026 feierte „Nordkaphoffnungen" Release und markiert damit meine 20. Veröffentlichung innerhalb von etwas mehr als vier Jahren. Viel geschafft in kurzer Zeit. Aber wir sind noch lange nicht fertig miteinander. Irland, Schweden, Europa – all diese Reihen werde ich fortführen, nur vielleicht in einem etwas größeren Veröffentlichungsabstand.

Als zweifache Mutter will ich die Kindheit meiner beiden Jungs miterleben und nicht nur vom Schreibtisch aus beobachten. Das Schreiben ist ein Teil von mir. Ich brauche es wie die Luft zum Atmen. Es ist mein seelischer Ausgleich. Doch das Schreiben ist mittlerweile auch mein Beruf. Und so sehr ich es liebe und zu schätzen weiß, so wichtig ist es, dass ich mir auch hier Pausen nehme, um durchzuatmen.

Denn als Autorin schreibe ich nicht nur. Ich bin für Social Media, Marketing, Leserbindung, Projektmanagement, Buchhaltung und so viel mehr verantwortlich. Nicht auszubrennen, sondern mit Leidenschaft für meine Bücher einzustehen, darum geht es. Ich würde diesen Weg immer wieder so gehen und kann kaum glauben, dass ich es mir erarbeitet habe, vom Schreiben leben zu können. Ein Privileg, das ich euch verdanke – meinen Leser:innen.

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